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Der Steinbruch

 

Steinbruch - Sprengung (GDKE)

 

Meist ist es das Schicksal eines stillgeleg-ten Steinbruchs, als lange Zeit sichtbare Wunde das Landschaftsbild zu prägen. Renaturierungsmaßnahmen verschließen diese Wunde oberflächlich, decken aber auch die Geschichte des Steinbruchs zu. Die Geschichte des Stöffels, dem mit 140 Hektar größten zusammenhängenden Basaltabbaugebiet im Westerwald, soll dagegen lebendig bleiben und den Besuchern seine Geschichte erzählen. Der Besuch des Stöffel-Parks ist eine Reise durch die Zeit – angefangen in der fremden Welt vor 25 Millionen Jahren, über die spannende Geschichte des Basaltab-baus im 20. Jahrhundert bis hin zur ein-drucksvollen Steinbruchkulisse von heute.

 

Die Entstehungsgeschichte des Stein-bruchs ist spannend: Nach einem Vulkan-ausbruch vor 25 Millionen Jahren wurde der „Stöffel-See“ von einer todbringenden Lavaschicht bedeckt. Heiße Lava floss  von einem nicht bekannten Ausbruchszentrum in das ehemalige Seebecken und „versie-gelte" es mit einer bis zu 100 Meter mächtigen Basaltdecke. Nur dieser harten, verwitterungsresistenten „Basaltkappe" ist es zu verdanken, dass dieser Berg als Zeuge einer lange verschwundenen Welt der Abtragung durch Erosion entgehen konnte. Heute eröffnet der kommerzielle Basaltabbau am Stöffel gewissermaßen ein Fenster zur Erdgeschichte. Die vor Millionen Jahren aus dem feurigen Erdinneren geflossene Lava ist nun zu einem dunklen, harten Gestein geworden – dem Basalt, einem vielseitig verwendbaren Rohstoff. Aus der einstmals imposanten Erhebung ist eine fast 100 Meter tiefer liegende Mulde geworden. Aber nicht weniger spannend!

 

Der Weg des Basalts führt durch den gesamten Steinbruch. Für den Besucher des Tertiär- und Industrie-Erlebnisparks verläuft er praktisch rückwärts, denn er beginnt bei der Bahnverladung des Basalts. Den "Bremsberg" hinauf geht es über das neu entstehende Informations-zentrum bis hin zur Bremsanlage. Von diesem zentralen Punkt aus wird den Gästen der Zugang zu allen weiteren Einrichtungen innerhalb des Parks offen stehen. Die Stationen „Bahnverladung“ und „Bremsberg“ bilden gleichzeitig Beginn und Ende des Konzeptfadens „Der Weg des Basalts“, von seiner geologischen Entstehung über die Verarbeitung bis hin zum Abtransport. Nach der Einführung in das Industrieensemble Adrian Basalt verfolgen die Besucher den „Weg des Basalts“ von seinem Entstehungsort im Steinbruch über verschiedene Ereignisorte bis in den im Bau befindlichen Erlebnisraum "Basaltindustrie".

 

 

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 Dieses Projekt wird im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, durchgeführt. DIESES PROJEKT WIRD DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION KOFINANZIERT. Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung.Dieses Projekt wird im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, durchgeführt. DIESES PROJEKT WIRD DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION KOFINANZIERT. Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung.

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Version: 2010-07-27-01