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Der geplante Geopark Westerwald-Lahn-Taunus soll bereits am 01.04.2010 eröffnet werden. Ein Konzept zur Umsetzung des Geoparks wurde am 07.02.2008 in Herborn der Öffentlichkeit vorgestellt. Finanziert wird der Geopark von den Landkreisen Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Rhein-Lahn und Westerwald, unterstützt von den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz sowie der Region "Lahn-Dill-Bergland". Mit dem Geopark wird ein Gebiet ausgewiesen, in dem u.a. die Erdgeschichte erlebbar gemacht wird.
Thematisches Eingangstor im Wester-waldkreis ist das Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen und der Stöffel-Park.
Was sind Geoparks?
Weltweit werden seit einigen Jahren geowissenschaftlich bedeutsame Gegen-den als Geoparks zusammengefasst. Geoparks umfassen Landschaften oder Landschaftsteile mit geologischem Natur-erbe, mit archäologischen, ökologischen, historischem und kulturellem Erbe.
Ein Geopark ist räumlich klar abgegrenzt und stellt keine Schutzkategorie, sondern ein Gütesiegel dar, das keine Restriktionen mit sich bringt. Vielmehr ist es eine Chance für eine Region, ihr Profil zu schärfen. Die definierten Leitlinien sehen eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung der Region unter Wahrung, aber auch Nutzung des besonderen erdgeschichtlichen Erbes vor.
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Geoparks haben die Aufgabe, die Bedeutung geologischer und geo-morphologischer Prozesse für die räum-liche Verteilung natürlicher Ressour-cen, aber auch für die Landnutzung, Ober-flächengestalt, Wirtschaft und Kultur nach innen und außen bewusst erlebbar zu machen. Geoparks sind eine Verschmelzung von Lernstätte, Natur-denkmal und Erlebnispark der besonderen Art. In ihnen sollen die Menschen die Entwicklungsgeschichte des Planeten Erde am konkreten Beispiel begreifen können und ihre Umwelt sowie die geologischen Phänomene anschaulich kennen lernen und erleben können.
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